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Westsahara: Die letzte Kolonie Afrikas

Einladung zur Ausstellung und Vortrag der Expert*innen Prof. Dr. Manfred Hinz und Dr. Bettina Gräf.

Freitag, 20. November, 18:30 Uhr. Veranstaltungsraum im Wahlkreisbüro von Maren Kaminski (MdB, Die Linke), Goseriede 8, 30159 Hannover.

Seit Sommer 2026 wird im Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Maren Kaminski (Die Linke) die Ausstellung „Westsahara: Die letzte Kolonie Afrikas“ des Europaabgeordneten Martin Günther (Die Linke) gezeigt.

Die Ausstellung macht einen Konflikt sichtbar, der in Europa kaum öffentliche Aufmerksamkeit erhält. Gemeinsam mit Partner*innen aus der Westsahara zeigt sie, was die sahrauische Bevölkerung bis heute erlebt: In den von Marokko seit 1979 besetzten Gebieten herrschen politische Repression und eine weitgehende mediale Blockade; internationalen Beobachter*innen, Journalist*innen und Aktivist*innen wird der Zugang häufig verweigert. 

Ein Waffenstillstandsabkommen von 1991 sah ein Referendum über die Unabhängigkeit der Westsahara vor, das bis heute nicht durchgeführt wurde. Seit dem Bruch des Waffenstillstands im Jahr 2020 hat sich die Lage weiter verschärft, unter anderem durch Drohnenangriffe auf Menschen, Tiere und zivile Ziele in den nicht von Marokko kontrollierten Gebieten. Gleichzeitig werden die natürlichen Ressourcen der Westsahara, darunter Phosphate, Fischbestände und Flächen für erneuerbare Energien, ohne die Zustimmung des sahrauischen Volkes wirtschaftlich genutzt, auch unter Beteiligung europäischer Unternehmen und durch Abkommen der Europäischen Union. Die Ausstellung erzählt deshalb von Kolonialismus, Besatzung und Vertreibung, aber ebenso vom Widerstand, von der kulturellen Identität der Sahrauis und ihrem bis heute nicht verwirklichtem Recht auf Selbstbestimmung. Die Westsahara ist Afrikas letzte Kolonie und es ist wichtig, dass wir hinschauen.

Gemeinsam mit den Westsahara Expert*innen Manfred Hinz (Bremen) und Bettina Gräf (München) und moderiert von Maren Kaminski möchten wir den Konflikt beleuchten und neben der rechtlichen und politischen Geschichte die aktuellen Entwicklungen der marokkanischen Besatzungspolitik in den Blick nehmen. 

Gestern konnten wir einen Spendencheck in Höhe von 750€ des Vereins der Linken-Bundestagsfraktion übergeben. Wir freuen uns, dass das Geld Wohnungslosen in Linden zu gute kommt und bedanken uns sehr für das Engagement von Serhan Öner und Marcus Buchholz. Infos und Spendenmöglichkeiten für das Projekt findet ihr hier: … Weiterlesen

Zum Wahlergebnis „Glückwunsch an Lula! Die Linke begrüßt das Ergebnis der Stichwahl ausdrücklich. Als stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Brasilianischen Parlamentariergruppe bin ich erfreut und erleichtert: Wir können aufatmen. Dieser Sieg war alles andere als selbstverständlich. Nach dem ersten Wahlgang lag Flávio Bolsonaro vorn, viele… Weiterlesen

Die Bundestagsabgeordnete Maren Kaminski (Die Linke) verurteilt die Ankündigung von MHH-Präsidium und niedersächsischem Wissenschaftsministerium, die Entlastungsvereinbarung an der Medizinischen Hochschule Hannover zu kündigen. „Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Beschäftigten, die diese Vereinbarung mit Streiks erkämpft haben“, erklärt… Weiterlesen

Die Linke Hannover bestimmt Oberbürgermeisterinkandidatin und Kandidat für die Regionspräsidentschaft

Auf ihrer Mitgliederversammlung am Samstag, den 24. Januar, hat die Partei Die Linke mit großer Einigkeit wichtige personelle Entscheidungen und die ersten Schritte für die kommende Kommunalwahl getroffen. Die Mitglieder bestimmten die Gewerkschaftssekretärin der GEW und MdB Maren Kaminski zur Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin von Hannover. Zudem wurde der ver.di Gewerkschaftssekretär Mizgin Ciftci als Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten nominiert.

Mit diesen Entscheidungen setzt Die Linke ein klares Zeichen für einen politischen Aufbruch in Hannover und der Region. Als einzige Frau, die für das Amt der Oberbürgermeisterin kandidiert, steht Maren Kaminski damit auch für die fehlende Repräsentanz von Frauen in politischen Spitzenämtern. „Soziale Gerechtigkeit ist kein Privileg“, betont Maren Kaminski. „Wir setzen uns dafür ein, dass Hannover bezahlbar für alle wird und nehmen das Thema Wuchermieten in die Hand.“ Mit ihrer Vernetzung in der Stadtgesellschaft ist die Kandidatin kein unbekanntes Gesicht in Hannover und trat bereits 2013 als Oberbürgermeisterin zur Wahl an.

Ebenso ist der Kandidat für die Regionspräsidentschaft der Partei die Linke eng mit der migrantischen Community verbunden und hat breite Erfahrungen in gewerkschaftlichen Kämpfen im Niedriglohnsektor. Die Nominierungen stehen für eine Politik, die die Anliegen der Menschen ernst nimmt und dabei Teilhabe und Solidarität in den Mittelpunkt stellt. „Während andere Migrantinnen und Migranten zum Problem im Stadtbild erklären, wollen wir die Lebensbedingungen für alle Menschen verbessern. Ob im Nahverkehr, in der Pflege oder in der Abfallwirtschaft – das gesellschaftliche Leben in der Region Hannover wäre ohne die Arbeit von migrantischen Menschen nicht denkbar.“, fügt Mizgin Ciftci hinzu.

Auf den Barrikaden. Für dich. Im Bundestag!

Danke für 16,5%!

Mit diesem historischen Wahlergebnis von 16,5% in Zweitstimmen und 11,3% in Erststimmen in meinem Wahlkreis, bin Ich am 24.02.2025 über die Landesliste offiziell Mitglied des Bundestags geworden - 20 Jahre nachdem Ich das erste Mal für Die Linke zur Bundestagswahl kandidierte!

 

In mehreren Stadtteilen von Hannover sind wir sogar die stärkste Kraft geworden! Nordstadt mit 30,1% und Linden-Süd mit 29,7%.

 

Dieser Wahlkampf war besonders, denn Ich bin mit noch mehr Bürger*innen als je zuvor in Kontakt getreten. Meine Erfahrung, zwar mit einer gewissen Erwartung und dennoch mit einem Unglauben, über Nacht dank eurer Stimmen zur Bundestagsabgeordneten zu werden, lässt sich kaum in Worte ausdrücken. Dennoch haben es ein paar Journalist*innen versucht, dessen Artikel ich sehr wertschätze:

„Achterbahn der Gefühle“: Maren Kaminski (Linke) zieht als neue Abgeordnete für Hannover in den Bundestag ein

Plötzlich im Bundestag: Maren Kaminski aus Hannover geht nach Berlin

Hannover, Calenberger Neustadt. Szenen des Jubels auf der Wahlparty der Linken, als um 18 Uhr die ersten Hochrechnungen bekannt gegeben werden. (Foto: Jonas Dengler)
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